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Die Pädagogik der frühen Kindheit und die Kindertagesstätte als klassischer Ort begleitender Erziehung stehen aktuell im Fokus der öffentlichen Diskussion. Die Kindertagesstätte als wichtige Institution im Bildungsgefüge hat das Interesse der Fachleute, der Politik und weite Kreise der Bevölkerung geweckt. Der Wandel von Kindertagestätte als pädagogische Einrichtung mit einem ausgeprägten Betreuungsauftrag hin zur Bildungseinrichtung ist in den letzten Jahren vollzogen worden.

Gesetze und Richtlinien zur Verbesserung der Bildungsqualität wurden mit dem Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) und dem  Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) entworfen. Diese sehen Bildung als ganzheitliche Förderung der Entwicklung des Kindes. Das Kind soll in seinen Anlagen und Entwicklungsstufen ganzheitlich individuell gefördert werden. Dabei stehen die Ressourcen und nicht die Defizite des einzelnen Kindes im Vordergrund. Dies betont auch, dass Bildung nicht als schulische Ausbildung zu verstehen ist und Lerninhalte von der Grundschule in die Kindertagesstätte verlagert werden.

Ziel ist es, die Kindertagesstätten auf der Grundlage der neuesten Erkenntnisse der Kognitionsforschung als primäre Bildungseinrichtungen im Sinne einer ganzheitlichen Förderung verstanden auszubauen. Die Kinder sollen ihren individuellen Begabungen entsprechend gefördert und Defizite rechtzeitig erkannt werden. Schwerpunkte liegen vor allem auf der Förderung der Motorik, der Sprache, der Sozialkompetenz und der Kreativität.